Photovoltaikanlagen

Eine Möglichkeit der Nutzung der Sonnenenergie stellt die Photovoltaik dar. Die Solarzellen wandeln das Licht direkt in elektrische Energie um. Der gewonnene Gleichstrom wird in Wechselstrom umgewandelt und steht Ihnen unmittelbar zur Verfügung.

Mit einem Solarsystem holen Sie sich eine faszinierende und wertbeständige Technologie ins Haus. Abgase und Betriebsgeräusche gehören der Vergangenheit an. Im Verbund mit dem öffentlichen Stromnetz entsteht durch Austausch von Überschüssen eine leistungsfähige und kostengünstige Energiegewinnungsanlage rund um die Uhr.

Die hochwertige Qualität der Systemkomponenten bedeutet in Verbindung mit der fachgerechten Installation durch einen Mitgliedsbetrieb der Dachdecker-Innung eine zuverlässige Anlage bei überschaubarer Technik.

Der einfache nachträgliche Einbau in Verbindung mit der Langlebigkeit der Anlagen macht eine Solaranlage für immer mehr Hausbesitzer interessant. Staatliche Förderungen können den ohnehin vorhandenen wirtschaftlichen Anreiz weiter erhöhen.

Mit einer Solaranlage zeigen Sie darüber hinaus Umweltbewusstsein und betreiben aktiven Umweltschutz. Die Gewinnung von Energie aus dem Sonnenlicht wird in wenigen Jahren selbstverständlich sein.

LCD- Grossanzeige 3-zeiliges Display

Mit jedem Quadratmeter Ihrer Dachfläche in Zukunft sehr viel Geld verdienen!

Nach dem Gesetz für Erneuerbare-Energien (EEG) vom 31.07.2004

Wieviel Geld bekomme ich für meine Solaranlage?

Die Mindestvergütung für Strom aus solarer Strahlungsenergie beträgt 40,60 Cent pro Kilowattstunde. Für Photovoltaikanlagen, die auf Gebäuden installiert werden, erhalten Sie eine höhere Einspeisevergütung.

Beispiel: Eine Anlage bis zu einer Größe von 30 kWp Leistung, die auf dem Dach installiert ist, erhalten Sie eine Vergütung von 51,80 Cent/kWh über einen Zeitraum von 20 Jahren.

Aus den Komponenten: Anlagengröße, Qualität der Solarmodule, Ausrichtung der Solaranlage und Neigung des Daches ergibt sich der mögliche Ertrag der Anlage.

Beispiel: Jahresleistung für eine 20 kW Anlage in Richtung Westen ausgerichtet auf einem Dach mit einer Neigung von 20°

  • Eine installierte 20 kW Anlage produziert ca. 950 kW/h (Herstellerangabe)
  • bei einer Dachneigung von 20° sind 15 % der Leistung abzuziehen
  • bei einer Ausrichtung in Richtung Westen sind weitere 10 % abzuziehen

Berechnung: 20 x 950 = 19000 kwW/h im Jahr

  • - 15 % = 2850 kW/h im Jahr
  • - 10 % = 1900 kW/h im Jahr

die Anlage hat eine relative Leistung/Jahr von = 14250 kW/h im Jahr x 0,518 Cent/kW/h und erwirtschaftet eine Vergütung in Höhe von 7.381,50 Euro.

Wie hoch ist der Dachflächenbedarf?

Um Solarzellen mit einer Leistung von 1 kW installieren zu können, werden ca. 10 qm Aufstellungsfläche benötigt. Mehrere Solarmodule ergeben dann eine Solaranlage.

Was kostet eine Solaranlage?

Die Investitionskosten für eine PV-Solaranlage belaufen sich circa auf 4.200 und 5.500 Euro zzgl. MwSt je installiertem kW, incl. Installation. Eine 10 kW-PV-Anlage kostet also zwischen 42.000 und 55.000 Euro. Für die Versicherung, Wartung, etc. werden derzeit 1-2 % der Investitionskosten angesetzt.

Gibt es Unterschiede bei Solarmodulen? Worauf müssen Sie achten?

Es gibt Solarmodule aus multikristallinen Solarzellen und amorphe Solarzellen, die zwar preisgünstiger sind, aber einen deutlich geringeren Wirkungsgrad haben. Achten Sie also auf die Solarmodule mit multikristallinen Solarzellen, damit der Aufwand in Relation mit dem Ertrag steht (Laufzeit von 20 Jahren). Viele Solaranbieter gewähren gewöhnlich eine Solarzellen-Garantie entsprechend der Förderungszeit, also 20 Jahre.

Wie kommt der erzeugte Solarstrom in das Stromnetz?

Zur Einspeisung des erzeugten Solarstroms benötigt man einen Netzanschluss. Erkundigen Sie sich bei Ihrem örtlichen Stromversorger! Die Stromnetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, den eingespeisten Solarstrom zu vergüten.

Gibt es Finanzierungsmöglichkeiten?

Ja. Zinsgünstige Kredite werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau Kfw (Tel. 069-7431-0) angeboten.

Noch mehr Infos?

Für gewöhnlich sind Solaranlagen genehmigungsfrei, wenn:

  • sie an der Fassade
  • auf Flachdächern
  • in der Dachfläche

errichtet werden.

Einschränkungen kann es durch örtliche Bebauungspläne oder andere Vorschriften für die bauliche Gestaltung (Denkmalschutz) geben.

WICHTIG: Für eine PV-Freiflächenanlage wird auf jeden Fall eine Baugenehmigung benötigt!

Da die erwartete Lebensdauer der Solarmodule weit über 25 Jahre liegt, ist eine einwandfreie Montage sehr wichtig. Bei unsachgemäßer Montage können Schäden an der Haltekonstruktion oder an der elektrischen Verdrahtung auftreten. Aus diesem Grunde sollte die Installation auf jeden Fall von Fachleuten vorgenommen werden.

Lassen Sie sich von Ihrem Dachdecker über ein umfassendes Energiekonzept für Ihr Haus beraten.